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<channel><title><![CDATA[dctp.de - magazin NEWS & STORIES]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories]]></link><description><![CDATA[magazin NEWS & STORIES]]></description><pubDate>Tue, 28 Jul 2026 06:15:10 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[DIESES FORMAT WIRD LEIDER NICHT MEHR AUSGESTRAHLT!]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dieses-format-wird-leider-nicht-mehr-ausgestrahlt]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dieses-format-wird-leider-nicht-mehr-ausgestrahlt#comments]]></comments><pubDate>Mon, 10 Jul 2017 09:12:28 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dieses-format-wird-leider-nicht-mehr-ausgestrahlt</guid><description><![CDATA[ [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><br /><br /><br /><br /><br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   23.5.2017           - L E T Z T E    S E N D U N G ! -]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-2352017-l-e-t-z-t-e-s-e-n-d-u-n-g]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-2352017-l-e-t-z-t-e-s-e-n-d-u-n-g#comments]]></comments><pubDate>Wed, 19 Apr 2017 08:19:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-2352017-l-e-t-z-t-e-s-e-n-d-u-n-g</guid><description><![CDATA[ &nbsp;&nbsp; DOPPELSENDUNG: 90 Minuten!&nbsp;&nbsp; Liebe h&auml;rter als Beton /&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Werkst&auml;tten der Volksb&uuml;hne am Rosa-Luxemburg-Platz und &nbsp;&nbsp;&nbsp; dieses Theater als eine Werkstatt &uuml;berhauptSeit mehr als 25 Jahren arbeitete die Volksb&uuml;hne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin unter der Leitung von Frank Castorf als eine Brutst&auml;tte f&uuml;r &uuml;berraschende Begabungen, innovatives Theater und interessante Grenz&uuml;berschreitung. Regisseure  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_43.jpg?250" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><font color="#da4444"><strong>&nbsp;&nbsp; DOPPELSENDUNG: 90 Minuten!</strong></font><br />&nbsp;<br /><br /><font size="5"><strong>&nbsp; Liebe h&auml;rter als Beton /</strong></font><br /><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Werkst&auml;tten der Volksb&uuml;hne am Rosa-Luxemburg-Platz und <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; dieses Theater als eine Werkstatt &uuml;berhaupt</strong><br /><br />Seit mehr als 25 Jahren arbeitete die Volksb&uuml;hne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin unter der Leitung von Frank Castorf als eine Brutst&auml;tte f&uuml;r &uuml;berraschende Begabungen, innovatives Theater und interessante Grenz&uuml;berschreitung. Regisseure wie Christoph Schlingensief, Heiner M&uuml;ller, der Intendant Frank Castorf selbst, Christoph Marthaler, Ren&eacute; Pollesch und Herbert Fritsch haben an diesem Haus ihre (sehr verschiedenartigen, bunten) Spuren hinterlassen. Ein Zentrum der Arbeit sind die ganze Zeit &uuml;ber die Werkst&auml;tten.<br /><br />Im September wird die Leitung des Hauses wechseln. Zum Abschied ein intensiver Blick in die Werkst&auml;tten: die Schlosserei, die Tischlerei, die Kost&uuml;mabteilungen, den Fundus und das aktive Geschehen hinter der B&uuml;hne, das die Zuschauer nicht sehen. Dazwischen, ebenfalls zum Abschied, legend&auml;re Auff&uuml;hrungen wie PARISER LEBEN von Jaques Offenbach in der Regie von Christoph Marthaler, DIE MEISTERSINGER VON BERLIN mit Bernd Sch&uuml;tz als Hans Sachs und einer Besetzung, wie es der Pariser Werkstatt Offenbachs entspricht, von sieben Musikern und sechs S&auml;ngern und Schauspielern: Richard Wagner wird in dieser skelettierten Form (ohne die 196 Orchestermitglieder in Bayreuth) erst richtig sch&ouml;n. Das B&uuml;hnenbild vom aufr&uuml;hrerischen Jonathan Meese. Von Ren&eacute; Pollesch die Erfolge SCHMEISS DEIN EGO WEG und der TRAVIATA-CHOR mit Sophie Rois in der Zweigstelle der<br /><br />Volksb&uuml;hne im Prater-Garten. Von Christoph Schlingensief Ausschnitte aus seiner drei Tage w&auml;hrenden Mammut-Revue LOVE PANGS &ndash; DER SCHMERZKONGRESS. Von hier beginnt die Opernkarriere Schlingensiefs, die ihn mit dem PARSIFAL nach Bayreuth und dem FLIEGENDEN HOLL&Auml;NDER bis Brasilien f&uuml;hrt. Sophie Rois spricht &uuml;ber &bdquo;Liebe h&auml;rter als Beton&ldquo;.<br /><br />Dieses Theater ist eine authentische Alchimistenk&uuml;che f&uuml;r &bdquo;Neuerung auf dem Theater&ldquo;.<br />Ein Doppelprogramm von 90 Minuten als Adieu.&nbsp; <br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   16.5.2017]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1652017]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1652017#comments]]></comments><pubDate>Wed, 19 Apr 2017 08:16:59 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1652017</guid><description><![CDATA[ &nbsp;Auswege aus dem Kerker der Welt /&nbsp; Immanuel Kants Jahrhundert: Disruption und Aufkl&auml;rung&nbsp;In den Berlinischen Monatsschriften erschien 1784 der legend&auml;re Essay von Immanuel Kant &bdquo;Beantwortung der Frage: Was ist Aufkl&auml;rung?&ldquo;. Nach Kant geht es bei diesem Projekt um den &bdquo;Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen&ldquo;. Wie umstritten eine solche Mutprobe war, zeigt sich darin, dass in derselben Zeitschrift sich das Gedicht findet von &bdquo;H [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:207px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_42.jpg?1492589916" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><font size="5"><strong><br /><br />&nbsp;Auswege aus dem Kerker der Welt /</strong></font><br /><strong>&nbsp; Immanuel Kants Jahrhundert: Disruption und Aufkl&auml;rung</strong><br />&nbsp;<br />In den <em>Berlinischen Monatsschriften</em> erschien 1784 der legend&auml;re Essay von Immanuel Kant &bdquo;Beantwortung der Frage: Was ist Aufkl&auml;rung?&ldquo;. Nach Kant geht es bei diesem Projekt um den &bdquo;Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen&ldquo;. Wie umstritten eine solche Mutprobe war, zeigt sich darin, dass in derselben Zeitschrift sich das Gedicht findet von &bdquo;Hans Affe&ldquo;. Dieser Affe hat den Wald, in dem er lebt, in Brand gesetzt und somit &bdquo;aufgekl&auml;rt&ldquo;.<br />&nbsp;<br />Das 18. Jahrhundert, das als Zeitalter der Aufkl&auml;rung gilt, ist genauso die Zeit des Siebenj&auml;hrigen Kriegs, der rabiaten industriellen Revolution und am Ende der Gro&szlig;en Franz&ouml;sischen Revolution, also eine Zeit der DISRUPTION (&bdquo;sch&ouml;pferischen Zerst&ouml;rung&ldquo;) wie unser 21. Jahrhundert. Auch in der Aufkl&auml;rung selbst kann man subtile, langsame Prozesse der Neuerung beobachten und gleichzeitig den rabiaten Umsturz. Nach Auffassung des aufgekl&auml;rten Poeten Herder geh&ouml;rt Immanuel Kant, den er den &bdquo;Alleszermalmer&ldquo; nennt, zu den unruhigen Geistern der <em>philosophischen Disruption</em>. Unsere Gegenwart mit ihrem Hang zum Postfaktischen und Obskuren, mit Pr&auml;sident Trump auf der einen Seite und einer F&uuml;lle offener, neugierig-machender Herausforderungen auf der anderen Seite, hat mehr &Auml;hnlichkeit mit dem 18. Jahrhundert als wir ahnen.<br />&nbsp;<br /><strong>Prof. Dr. Steffen Martus</strong>, Humboldt Universit&auml;t Berlin, &uuml;ber Immanuel Kants Jahrhundert: Von Leibniz &uuml;ber die&nbsp; fulminanten Neugr&uuml;ndungen der Universit&auml;ten G&ouml;ttingen und Halle bis hin zur Guillotine der Schreckenszeit in der Franz&ouml;sischen Revolution.<br /><br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   9.5.2017]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-952017]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-952017#comments]]></comments><pubDate>Wed, 19 Apr 2017 08:12:24 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-952017</guid><description><![CDATA[ &nbsp; Mitten im Strom /&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Dr. Yuri Slezkine: Die fr&uuml;hen Jahre der Russischen RevolutionDie aktiven Revolution&auml;re, die den Oktober-Aufstand im Jahr 1917 anf&uuml;hrten, passen in ein Zimmer und an einen &uuml;bersehbaren Tisch in ihrem Hauptquartier in St. Petersburg, dem sogenannten Smolny. Die Umw&auml;lzung aber, f&uuml;r die sie arbeiten, bezieht sich auf ein riesiges Imperium mit R&auml;ndern in der Arktis, im Osten Sibiriens und in Mittelasien. Und au&szlig [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:158px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_41.jpg?1492589743" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><br /><br /><font size="5"><strong>&nbsp; Mitten im Strom /</strong></font><br /><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Dr. Yuri Slezkine: Die fr&uuml;hen Jahre der Russischen Revolution</strong><br /><br />Die aktiven Revolution&auml;re, die den Oktober-Aufstand im Jahr 1917 anf&uuml;hrten, passen in ein Zimmer und an einen &uuml;bersehbaren Tisch in ihrem Hauptquartier in St. Petersburg, dem sogenannten Smolny. Die Umw&auml;lzung aber, f&uuml;r die sie arbeiten, bezieht sich auf ein riesiges Imperium mit R&auml;ndern in der Arktis, im Osten Sibiriens und in Mittelasien. Und au&szlig;erdem auf die Internationale, die ganze Welt.<br /><br />Yuri Slezkine ist der f&uuml;hrende Experte f&uuml;r die fr&uuml;hen Jahre der Russischen Revolution. Diese Jahre unterscheiden sich massiv von den Linien in der sp&auml;teren Geschichte der Sowjetunion.<br /><br />F&uuml;r die Genossen der Fr&uuml;hzeit war die Revolution ein st&uuml;rmisches Meer. Es galt Dampfer, Fl&ouml;&szlig;e, Boote und Behelfsmittel rasch zu erfinden, um &uuml;ber Wasser zu bleiben. Erst sp&auml;ter ging es um genauere Navigation und erst, nachdem die Mehrzahl der Revolution&auml;re umgebracht war und die Revolution sich einbetonierte, ging es um Lenkung der Gew&auml;sser, um Staud&auml;mme und zuletzt um die Errichtung eines &bdquo;neuen Turms von Babel&ldquo;.<br />Die von den Genossen erdachten und die tats&auml;chlichen Entwicklungen fallen, so Yuri Slezkine, weit auseinander. Immer sind mehrere Str&ouml;mungen zu beobachten. Die Revolutionierung, die Internationale und der Neue Mensch unterscheiden sich und verbinden sich zugleich mit der Bewegung der Mobilisierung des Landes, beginnend mit der Elektrifizierung. Diese Modernisierung, die 1917 anf&auml;ngt, hat erst 70 Jahre sp&auml;ter das weite Land durchdrungen, vor allem an den R&auml;ndern des Imperiums bl&uuml;ht sie bis zuletzt.<br /><br />Eine besondere Beobachtung von Yuri Slezkine richtet sich auf den Exodus der politischen Intelligenz, insbesondere der j&uuml;dischen, aus den tr&auml;gen und progrom-bestimmten Verh&auml;ltnissen der russischen Provinz und der Kleinst&auml;dte. Daf&uuml;r war bereits die j&uuml;dische Arbeiterpartei, <em>Der Bund</em>, ein Zeichen. Es gibt drei Formen dieses Exodus, sagt Slezkine: der eine f&uuml;hrt in die U.S.A., der andere zur Gr&uuml;ndung eines versp&auml;teten ethnischen Nationalstaats in Israel. Der dritte f&uuml;hrt in die Metropolen Moskau und St. Petersburg mit dem Ziel der Internationale und der Erschaffung des &bdquo;Neuen Menschen&ldquo;.<br /><br />Begegnung mit <strong>Prof. Dr. Yuri Slezkine</strong>, Berkeley University. Aus dem Russischen gedolmetscht von Rosemarie Tietze, der &Uuml;bersetzerin von Tolstois ANNA KARENINA. <br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   2.5.2017]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-252017]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-252017#comments]]></comments><pubDate>Tue, 21 Mar 2017 08:57:55 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-252017</guid><description><![CDATA[ &nbsp;&nbsp;Die enorme Robustheit der Insekten&nbsp;&nbsp; Prof. Dr. Randolf Menzel: Die Evolution des Gehirns bei uns und&nbsp;&nbsp; bei den Bienen&nbsp;Die Evolution ist ein bewundernswerter Architekt. Das gilt besonders f&uuml;r die Organe der Empfindsamkeit, die Sensoren, die Nerven und die Intelligenz. Urspr&uuml;nglich gibt es in der Natur die Hohltiere, Tiere wie die Medusen: alles an ihnen ist Au&szlig;enhaut, vernetzte Intelligenz, keine Hierarchie. Daraus entwickeln sich zwei gro&szl [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:203px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_40.jpg?1490086896" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><br /><strong><font size="5">&nbsp;<br />&nbsp;Die enorme Robustheit der Insekten</font><br />&nbsp;&nbsp; Prof. Dr. Randolf Menzel: Die Evolution des Gehirns bei uns und<br />&nbsp;&nbsp; bei den Bienen</strong><br />&nbsp;<br />Die Evolution ist ein bewundernswerter Architekt. Das gilt besonders f&uuml;r die Organe der Empfindsamkeit, die Sensoren, die Nerven und die Intelligenz. Urspr&uuml;nglich gibt es in der Natur die Hohltiere, Tiere wie die Medusen: alles an ihnen ist Au&szlig;enhaut, vernetzte Intelligenz, keine Hierarchie. Daraus entwickeln sich zwei gro&szlig;e St&auml;mme: die Tiere, die ein R&uuml;ckgrat haben (das f&uuml;hrt zu uns) und die Tieren mit einem BAUCHGRAT, die Insekten, (sie haben den Nervenstrang nicht oberhalb der R&uuml;ckenst&uuml;tze, sondern unten, also auch ein &bdquo;Unten-Hirn&ldquo;). Die Gehirne der Bienen besitzen eine einzigartige Leistungskraft, auch wenn sie so winzig sind. Wie funktioniert die Intelligenz der Bienen? Was verstehen wir &uuml;ber unsere Gehirne und Nervensysteme besser, wenn wir die Schwester-Intelligenz der Bienen untersuchen? Brauchen Bienen Schlaf? Gibt es bei ihnen Verj&uuml;ngung? Wie &uuml;bertragen sie ihre Informationen? Was und mit welchen Sinnen sehen sie den Himmel? Tr&auml;umen die Bienen? Das Wappen Napoleons war die Biene.<br /><br /><strong>Prof. Dr. Randolf Menzel</strong>, Neurobiologe an der Freien Universit&auml;t Berlin, &uuml;ber die Evolution der Gehirne bei uns und bei den Insekten.<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   25.4.2017]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-2542017]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-2542017#comments]]></comments><pubDate>Tue, 21 Mar 2017 08:54:35 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-2542017</guid><description><![CDATA[ &nbsp;Was unter die Haut geht&nbsp;&nbsp; K.H. Bohrer: Der &Uuml;berfall des" Jetzt"Als vor 50 Jahren im sogenannten "Summer of Love" (der Titel bezieht sich auf die Beatles-Songs, die gesungen wurden) der studentische Protest aufflammte, war K.H. Bohrer Chef des Literaturblatts der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG. Sofort brach er auf und war im Zentrum der politischen K&auml;mpfe Zeuge: an der Freien Universit&auml;t Berlin ebenso wie bei der legend&auml;ren Trauerkundgebung f&uuml;r Benno Ohn [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:192px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_39.jpg?1490086654" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><strong><font size="4"><br /><font size="5"><br />&nbsp;Was unter die Haut geht</font></font><br />&nbsp;&nbsp; K.H. Bohrer: Der &Uuml;berfall des" Jetzt"</strong><br /><br />Als vor 50 Jahren im sogenannten "Summer of Love" (der Titel bezieht sich auf die Beatles-Songs, die gesungen wurden) der studentische Protest aufflammte, war K.H. Bohrer Chef des Literaturblatts der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG. <br /><br />Sofort brach er auf und war im Zentrum der politischen K&auml;mpfe Zeuge: an der Freien Universit&auml;t Berlin ebenso wie bei der legend&auml;ren Trauerkundgebung f&uuml;r Benno Ohnesorg in Hannover. Sein Bericht verf&uuml;gt &uuml;ber das scharfe Auge, &uuml;ber das nur die besessene Zuneigung f&uuml;r die Literatur verf&uuml;gt. Als Autor und Universit&auml;tslehrer lebte er sp&auml;ter an der Universit&auml;t Stanford in den U.S.A.. Er lehrte H&ouml;lderlin mit abgewendetem Blick von der sich zeitgleich im nur wenige Kilometer entfernten Silicon Valley sich entfaltender Digitalen Revolution.&nbsp; <br /><br />In seinem neuesten Buch "Jetzt" hat K.H. Bohrer seine Erinnerungen niedergelegt. Ein pers&ouml;nlicher Bericht, ein historisches Zeugnis und ein literarisches Ereignis. Im Zentrum stehen die Beobachtungsf&auml;higkeiten Baudelaires und Walter Benjamins und vor allem die "Kategorie der Pl&ouml;tzlichkeit", die K.H. Bohrer, als das Kulturmagazin NEWS &amp; STORIES begann, mit ph&auml;nomenaler Wucht schon einmal demonstrierte.<br /><br />Begegnung mit <strong>K.H. Bohrer</strong> und seinem Buch "Jetzt. Geschichte meines Abenteuers mit der Phantasie". <br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   18.4.2017]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1842017]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1842017#comments]]></comments><pubDate>Tue, 21 Mar 2017 08:52:30 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1842017</guid><description><![CDATA[ &nbsp;Welche Farbe hat die Arbeit?&nbsp; Joseph Vogl: "In der Arbeit werde ich niemals mit nichts fertig"Mit der Gro&szlig;en Maschinerie und der Industrialisierung in Europa, verbunden mit der in Fabriken konzentrierten Arbeit, entstand im 19. Und 20. Jahrhundert auch ein Produzentenstolz und ein k&auml;mpferisches Selbstbewusstsein. F&uuml;r die Fahnen in den K&auml;mpfen der Arbeiter galt lange die Farbe Rot. Joseph Vogl, antwortet auf die Frage, welche Farbe f&uuml;r ihn die Arbeit hat: Gra [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:183px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_38.jpg?1490086439" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><br /><br /><br /><strong><font size="5">&nbsp;Welche Farbe hat die Arbeit?</font><br />&nbsp; Joseph Vogl: "In der Arbeit werde ich niemals mit nichts fertig"</strong><br /><br />Mit der Gro&szlig;en Maschinerie und der Industrialisierung in Europa, verbunden mit der in Fabriken konzentrierten Arbeit, entstand im 19. Und 20. Jahrhundert auch ein Produzentenstolz und ein k&auml;mpferisches Selbstbewusstsein. F&uuml;r die Fahnen in den K&auml;mpfen der Arbeiter galt lange die Farbe Rot. Joseph Vogl, antwortet auf die Frage, welche Farbe f&uuml;r ihn die Arbeit hat: Grau.<br /><br />Die Zuk&uuml;nfte und das Geld glitzern. Die Arbeit dagegen steckt in der jeweiligen Gegenwart fest. Lebenswelt und Arbeit sind miteinander verschr&auml;nkt, die Idee "der Mensch ist flexibel" ist eine Illusion.<br />Die digitale Revolution und zeitgleich die Auswanderung der Arbeit in die Regionen, in denen sie billig ist, ver&auml;ndert die klassische Industrie und alle Formen der Arbeit. Diese Abh&auml;ngigkeit gilt nicht gleicherweise f&uuml;r das Kapital. Es kann ausweichen in seine vergangenen Formen, nach &Uuml;bersee und es vermag die Zukunft zu beleihen. Das Kapital ist ein Cham&auml;leon.<br /><br />Joseph Vogl schrieb das aufsehenerregende Buch "Das Gespenst des Kapitals". Wie stark die Zukunft der Arbeit, ja die ganze Subjektivit&auml;t der Menschen und ihre Lebenswelt, abh&auml;ngig sind von der Zukunft, die sich das Kapital sucht, h&ouml;rt sich an wie ein faszinierender Roman und ist zugleich lebenswichtig f&uuml;r unsere Orientierung. "Nichts entmutigt so sehr, als ein Spiel nicht zu &uuml;berschauen, von dem das Leben abh&auml;ngt."<br /><br />Begegnung mit <strong>Prof. Dr. Joseph Vogl</strong>, Autor und Hochschullehrer an der Humboldt Universit&auml;t Berlin.<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   11.4.2017]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1142017]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1142017#comments]]></comments><pubDate>Tue, 21 Mar 2017 08:48:29 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-1142017</guid><description><![CDATA[ &nbsp;&nbsp;Ungem&uuml;tliche Zeiten&nbsp; Eindr&uuml;cke auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2017Der Planet Erde hat im Jahr 2017 an Sicherheit und friedlicher Ruhe nicht gewonnen. Die neue F&uuml;hrung im Wei&szlig;en Haus, der Brexit, der nicht enden wollende Krieg in Syrien, die Spannungen in Fernost: nichts davon ist gem&uuml;tlich. Jedes Jahr treffen sich auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz &uuml;ber 100 Staatslenker und Strategen aus Wirtschaft und Milit&auml;r aus aller We [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:211px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_37.jpg?1490086329" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><br /><br /><strong><font size="5">&nbsp;<br />&nbsp;Ungem&uuml;tliche Zeiten</font><br />&nbsp; Eindr&uuml;cke auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2017</strong><br /><br />Der Planet Erde hat im Jahr 2017 an Sicherheit und friedlicher Ruhe nicht gewonnen. Die neue F&uuml;hrung im Wei&szlig;en Haus, der Brexit, der nicht enden wollende Krieg in Syrien, die Spannungen in Fernost: nichts davon ist gem&uuml;tlich. Jedes Jahr treffen sich auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz &uuml;ber 100 Staatslenker und Strategen aus Wirtschaft und Milit&auml;r aus aller Welt. Der Leiter des au&szlig;enpolitischen Ressorts der SZ, Stefan Kornelius, nennt diese Konferenz, in der die kontroversen Stimmen der Welt auf einmalige Weise zusammentreffen (und in deren Hintergrund viel Politik stattfindet), einen "Schnellkochtopf mit verschlossenem Deckel". Dieser Kessel, sagt Kornelius, steht in diesem Jahr kurz vor der Explosion. Alle sind auf Vorsicht getrimmt.<br /><br />Wir treffen auf Experten wie <strong>Ken Weinstein,</strong> den Chef des Hudson Instituts, einen markanten Republikaner aus dem Umkreis des <strong>U.S.-Vizepr&auml;sidenten Pence</strong>, auf den Chef der Brookings Institution, eines der gr&ouml;&szlig;ten&nbsp; Think-Tanks in Washington, Strobe Talbott. Er geh&ouml;rte zu den erfahrensten U.S.-Strategen im Kalten Krieg. Wir sprechen mit <strong>Ignatius II Ephraim</strong>, dem Patriarchen von Antiochien (mit Sitz in Damaskus), dessen Kirche im Jahre 37 nach Christus vom Apostel Petrus begr&uuml;ndet wurde (jetzt inmitten der Syrien-Krise). Das Mitglied der Chefredaktion der ZEIT <strong>Holger Stark</strong> berichtet aufgrund seiner Beobachtungen aus 4 Jahren USA.<br /><br />Auf dieser Konferenz treffen der russische Au&szlig;enminister Lawrow mit dem neuen U.S.-Au&szlig;enminister Tillerson zusammen, die Bundeskanzlerin sitzt auf Tuchf&uuml;hlung mit dem U.S.-Vizepr&auml;sidenten Pence, der die Twitter-Botschaften seines Pr&auml;sidenten (mit Hilfe von bis zu 12 Dolmetschern in allen Sprachen der Konferenz) f&uuml;r Europ&auml;er zu &uuml;bersetzen versucht.<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   4.4.2017]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-442017]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-442017#comments]]></comments><pubDate>Tue, 21 Mar 2017 08:45:35 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/dienstag-442017</guid><description><![CDATA[ &nbsp; Keinen Plan zu haben, ist der Plan&nbsp;&nbsp;&nbsp; Christoph Keese: Wie antwortet man auf Digitale DisruptorenDas Stichwort hei&szlig;t: Disruption. Konkurrenz hat es immer gegeben. Man kennt auch das Wort des &Ouml;konomen Joseph&nbsp; Schumpeter von der "sch&ouml;pferischen Zerst&ouml;rung", mit der der Kapitalismus die Industrien mitsamt Menschen in die Zukunft rei&szlig;t. V&ouml;llig neu jedoch und Charakteristik der digitalen Welt ist die Abwertung ganzer M&auml;rkte und Produkti [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:174px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_36.jpg?1490086087" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><br /><br /><br /><strong><font size="5">&nbsp; Keinen Plan zu haben, ist der Plan</font><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; Christoph Keese: Wie antwortet man auf Digitale Disruptoren</strong><br /><br />Das Stichwort hei&szlig;t: Disruption. Konkurrenz hat es immer gegeben. Man kennt auch das Wort des &Ouml;konomen Joseph&nbsp; Schumpeter von der "sch&ouml;pferischen Zerst&ouml;rung", mit der der Kapitalismus die Industrien mitsamt Menschen in die Zukunft rei&szlig;t. V&ouml;llig neu jedoch und Charakteristik der digitalen Welt ist die Abwertung ganzer M&auml;rkte und Produktionsstile in kurzer Zeit durch angreifende Start-Ups und die neuen Intelligenzzentren im Westen der USA, die wir derzeit beobachten. Wie antwortet man darauf als europ&auml;ischer Patriot?<br /><br />Christoph Keese hat schon in seinem Buch SILICON VALLEY zu dieser Frage Akzente gesetzt. In seinem neuen Buch SILICON GERMANY geht es darum, wie wir, mit den Mitteln unseres Landes, auf die Herausforderung der Disruption antworten, einem Angriff, der klassische Hierarchien so z&uuml;gig aus dem Weg schafft, wie einst die Dinosaurier aus der Welt verschwanden.<br /><br />Keeses Analyse ist nirgends schwarzseherisch. Sie geht aus von gr&uuml;ndlicher Kenntnis der Chancen, welche die k&uuml;nstliche Intelligenz und die Algorithmen besitzen. Wenn uns nichts Besseres einf&auml;llt, sagt er, m&uuml;ssen wir in kannibalische Disruptoren unsererseits investieren. Wir k&ouml;nnen aber auch durch Kooperation, das was wir haben, und was die Angreifer nicht haben, zusammenlegen: &ouml;konomisch und bei der Gestaltung einer selbstbewussten &Ouml;ffentlichkeit.<br /><br />Im Zentrum von Christoph Keeses &Uuml;berlegungen steht die Metapher von David und Goliath. In jenem biblischen Zweikampf stand ein schwer gepanzerter Riese, Goliath, nach allen klassischen Gesichtspunkten &uuml;berlegen, dem winzigen David gegen&uuml;ber. David, der Fernk&auml;mpfer, aber schoss dem Riesen in den Kopf, ehe der den Angriff &uuml;berhaupt bemerkt hatte. Der in der zweiten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts bew&auml;hrte rheinische Kapitalismus beruhte auf einem Vertrauen in soliden Maschinenbau, in ingenieursm&auml;&szlig;ige Perfektion und auf m&ouml;glichst klaren Entscheidungen in der Unternehmensspitze: ein gut ger&uuml;steter Goliath. Wir leben in einem Ernstfall, in dem diese Zur&uuml;st&uuml;ng allein nicht gen&uuml;gt. Ist es m&ouml;glich, fragt <strong>Christoph Keese</strong>, einen Goliath zu zerlegen und "innovativ zu davidisieren"?<br /><br />Begegnung mit Christoph Keese.<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstag   28.3.2017]]></title><link><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/march-07th-2017]]></link><comments><![CDATA[https://www.dctp.de/magazin-news--stories/march-07th-2017#comments]]></comments><pubDate>Tue, 07 Mar 2017 13:55:48 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.dctp.de/magazin-news--stories/march-07th-2017</guid><description><![CDATA[ &nbsp; Mensch 4.0&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dirk Baecker: "Zur Gegenwart geh&ouml;ren alle Zeiten"Die Digitalisierung ver&auml;ndert die Gesellschaft, die &Ouml;konomie und darin sowohl die Produktion wie den Konsum. Man nennt das die Vierte Industrielle Revolution. Von der Dampfmaschine und der Ersten Industriellen Revolution her gesehen, gewiss ein Umbruch.Diese Umw&auml;lzung bringt auch Ver&auml;nderungen im Inneren der Menschen hervor: den Mensch 4.0. Der Soziologe Dirk Baecker zeigt aber, dass da [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:203px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.dctp.de/uploads/2/5/1/5/25157016/published/n-sneu-1_35.jpg?1488895072" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><strong><font size="5"><br /><br />&nbsp; Mensch 4.0</font><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dirk Baecker: "Zur Gegenwart geh&ouml;ren alle Zeiten"</strong><br /><br />Die Digitalisierung ver&auml;ndert die Gesellschaft, die &Ouml;konomie und darin sowohl die Produktion wie den Konsum. Man nennt das die Vierte Industrielle Revolution. Von der Dampfmaschine und der Ersten Industriellen Revolution her gesehen, gewiss ein Umbruch.<br /><br />Diese Umw&auml;lzung bringt auch Ver&auml;nderungen im Inneren der Menschen hervor: den Mensch 4.0. Der Soziologe Dirk Baecker zeigt aber, dass dabei, zumindest auf dieser subjektiven Seite, der des Menschen und seiner Kommunikation, alle fr&uuml;heren Stufen der Entwicklung erhalten bleiben: "Zur Gegenwart geh&ouml;ren alle Zeiten".<br />Dirk Baecker unterscheidet dabei vier Stufen:<br /><br />1. Die Stammesgesellschaft, hier gilt das "Prinzip M&uuml;ndlichkeit". Kinder wachsen heute noch immer so auf. 2. Die Welt der Antike, hier setzte sich das "Prinzip Schriftlichkeit" durch. "Was gilt, muss zu lesen sein".<br /><br />3. Die Welt der Renaissance. Die Massenproduktion an Druckerzeugnissen von Gutenberg geh&ouml;rt in diese Epoche.<br /><br />4. Die Digitalisierung. Sie pr&auml;gt unsere Gegenwart, aber sie kann keine der fr&uuml;heren Stufen entbehren.<br /><br />Digitalisierung und die sogenannte Disruption zerst&ouml;rt ganze M&auml;rkte und Wirklichkeiten und sie bringt neue hervor. Starke Auswirkungen hat sie auf die Zukunft der Arbeit. Aus dem Bild traditioneller Berufe r&uuml;ckt, zumindest in den Industriel&auml;ndern, die Arbeit heraus. Sie wird projektbezogen, entfesselt und in die W&uuml;ste der Flexibilisierung entlassen. Sie ver&auml;ndert auch die Stellung der Chefs. Sie werden von klassischen Entscheidern zu "Erm&ouml;glichern", die in der Pyramide keine Spitze mehr bilden, sondern die T&uuml;rme der Arbeit umkreisen. Wo finden dann die Entscheidungen statt? Bisher haben nur Demagogen (falsche) Antworten auf diese Fragen.<br /><br />Auch in der Vergangenheit konnte Arbeit zerst&ouml;rerisch (z.B. im Krieg und in Schumpeters "Sch&ouml;pferischer Zerst&ouml;rung") oder produktiv sein (in der Entwicklung immer neuer Technologien). Heute wird der menschliche Wille (und damit auch gro&szlig;e Teile des "guten Willens") von der Arbeit und der Realit&auml;t abgekoppelt. Das ist f&uuml;r den Mensch 4.0 verwirrend. Es ist aber beruhigend, wenn <strong>Dirk Baecker,</strong> der bedeutendste Vertreter aus der soziologischen Schule von Niklas Luhman, mit guten Beispielen darauf hinweist, dass alle &uuml;brigen Zeiten (und ihre seelischen Strukturen) in unserer Gegenwart mitwirken. Nur in der Renaissance gibt es &auml;hnlich viele Wirklichkeiten, die bei der Herstellung von Gegenwart miteinander ringen.<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item></channel></rss>