Serienmörder, Vergewaltiger und Kinderschänder: In San Quentin sitzen sie zu Tausenden in Haft. Es ist das älteste Gefängnis in Kalifornien, in dem noch die Todesstrafe vollzogen wird. Weil San Quentin dauerhaft überfüllt ist, gilt es zudem als eine der brutalsten Haftanstalten in Amerika. Für diese Folge von "Amerika Extrem" verbringt Louis Theroux zwei Wochen hinter Gittern und lernt den Alltag der Insassen und der Gefängniswärter von der härtesten Seite kennen...
Die Angst vor Verbrechen ist in Amerika sehr präsent. Eine Pistole unter dem Kissen und ein Waffenschrank im Wohnzimmer sollen häufig ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. In Kalifornien führt eine rigide Strafverfolgung dazu, dass die Gefängnisse chronisch überfüllt sind - so auch San Quentin. Hier sitzen einige der gefährlichsten Verbrecher des Landes. Doch kann ein Gefängnisaufenthalt einen Menschen wirklich läutern? Louis Theroux geht dieser Frage nach und lernt während seines zweiwöchigen Aufenthaltes sowohl Wärter als auch Gefangene kennen.
Theroux trifft die verschiedenen Gangs, die sich während der wenigen Stunden Auslauf im Gefängnishof versammeln. Hautfarbe spielt hier eine große Rolle und es bestehen unsichtbare Trennlinien zwischen den einzelnen Gruppen. Ihre Mitglieder sind stolz darauf, gegenseitig aufeinander aufzupassen und nehmen Neuankömmlinge schnell unter ihre Fittiche.
Während seiner Zeit in San Quentin trägt Theroux stets eine Schutzweste und wird von zwei Sicherheitsmännern begleitet. Denn irgendwie gelingt es einigen Insassen immer wieder, Waffen oder Drogen in den Hochsicherheitstrakt zu schmuggeln. Übergriffe auf Wärter oder andere Gefangene sind keine Seltenheit.
"Amerika Extrem: Hinter Gittern" zeigt Theroux während seines Aufenthaltes in San Quentin. Die Kamera ist stets dabei und liefert unglaubliche Einblicke in den Alltag von Schwerverbrechern und ihren Wärtern.