Schönbergs Dr. Faust - Das einzigartige Musikdrama „Die glückliche Hand“ an der Staatsoper Stuttgart
Arnold Schönberg hat nur wenige Opern komponiert. Einige sind wie Melodramen gearbeitet und kurz. Dazu gehört eine einzigartige Komposition: „Die glückliche Hand“. Eine für den Avantgardisten Arnold Schönberg unerwartete und verblüffende Komik charakterisiert dieses Stück. Offensichtlich haben die Stummfilme von Buster Keaton und der 20er Jahre Schönbergs Phantasie beeindruckt.
In der „Glücklichen Hand“ geht es um einen Künstler. Er hat keine glückliche Hand in der Liebe, aber eine glückliche Hand bei der Arbeit. Oft ist es aber die linke Hand, mit der ihm etwas gelingt. Das Glück liegt, sagt Schönberg, stets auf der Seite des Unwahrscheinlichen.
Die Staatsoper Stuttgart hat dieses selten gespielte Stück neu herausgebracht und führt es an einem Abend mit einer ebenfalls modernen Oper von Leo Janacek auf. Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling. Inszenierung: Jossi Wieler und Sergio Morabito.
Spannend und informativ.