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02.09.2012
 
   

 

Wildes Wetter
Wild Weather

Sendedatum: 02. September 2012 VOX 11:15

Partner: BBC EXCLUSIV   Kategorie: Forschung & Wissenschaft
Produktionsland: GB   Produktionsjahr: 2002
Genre: Dokumentation   Länge: 44min
Producer: Will Aslett  

Links zum Thema:

http://www.tfh-berlin.de/~korth/GROENLAND/gr_wind.html
http://www.esdjournal.com/archives/articles/2002_and_before/lighning/3strikes.htm
http://www.naturgewalt.de/eiszeitchronologie.htm

Regentropfen 

Aufwändige Computergrafiken zeigen die Entstehung von Regentropfen.

Kinder in Norwegen

Die nassesten Kinder Europas – der ständige Regen macht den Menschen aus Bergen in Norwegen nichts aus.

Eiskristalle

Diese hübschen Eiskristalle können in Massen ziemlich zerstörerisch wirken.

Wüste

Warum ist der Niederschlag auf der Erde so ungleichmäßig verteilt?

 

Das Wetter ist eines der wenigen Naturphänomene, das uns nach wie vor Rätsel aufgibt. Selbst mit modernster Wissenschaft lässt es sich nur bedingt voraussagen, selten beeinflussen und nie kontrollieren. Diese zweiteilige Dokumentation führt uns zu den entlegensten Orten der Erde und zeigt uns, wie das Wetter funktioniert - aufregende Computeranimationen und seltenes Archivmaterial bieten einen neuen Blick auf die weltumspannende Wettermaschine und enthüllen oft verblüffende Zusammenhänge ...

Teil 1: Wind und Wasser
Die Bandbreite des Windes reicht von der leichten Brise eines Sommerabends bis hin zum tropischen Wirbelsturm. Wir erfahren, welche Folgen einer der schlimmsten Hurrikans dieses Jahrhunderts hatte, wie sich zwei tollkühne Ballonfahrer den schnellsten Wind der Welt, den Jetstream, zu Nutze gemacht haben und auch, wie es selbst Hochseeseglern der Weltklasse ergeht, wenn sich die Winde gegen sie wenden.

Die Episode zeigt aber auch, wie sich die Menschen mit den Elementen arrangieren, so zum Beispiel im norwegischen Bergen, dem niederschlagsreichsten Ort Europas, oder in Indien, wo während des Monsuns täglich 25 Milliarden Tonnen Wasser auf die Erde niedergehen. Es wird auch erzählt, auf welche Ideen Menschen kommen, in deren Region kaum oder überhaupt kein Regen fällt.

Teil 2: Kälte und Hitze
Wir alle kennen das Bild vom "Blauen Planeten". Doch vom All aus betrachtet präsentieren sich riesige Gebiete der Erde in weiß – überzogen von einer dicken Eisschicht. Mit rund 16 Millionen Quadratkilometern Fläche ist die Arktis größer als China und Indien zusammen. Sie funktioniert wie ein gewaltiger Kühlschrank und ist verantwortlich für alles "kalte Wetter" der nördlichen Hemisphäre. Wie sehr sie Gegenden beeinflusst, die Tausende Kilometer entfernt liegen, zeigte sich dramatisch im Jahr 1998, als eine Welle von Eisstürmen weite Teile Kanadas lahm legte und Schäden in Höhe von vielen Hundert Millionen Dollar verursachte.

Ebenso prägend für das Leben auf der Erde ist das andere Extrem: Hitze - Sie ist der Motor unseres Wetters. Der Äquator ist der Ausgangspunkt eines riesigen Wärmekreislaufs rund um den Globus. Wir erfahren, warum bestimmte Regionen von ständig feuchtem, üppigen Regenwald bedeckt sind, andere aber, in gar nicht so großer Entfernung, zu Wüsten erstarrt sind.

Das Programm "Wildes Wetter" zeigt, dass Meteorologen mit modernen wissenschaftlichen Methoden viele offene Fragen beantworten konnten. Dennoch bleibt die Gewissheit, dass wir dieses Naturphänomen jetzt zwar besser begreifen, aber nie kontrollieren können. Doch immer häufiger werden wir mit außergewöhnlichen Wetterphänomenen konfrontiert, deren Auslöser letztlich der Mensch ist. Ungewollt hat er geschafft, was als unmöglich galt: das Wetter zu beeinflussen.

     
 
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